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Oslo in 2,5 Std. erreichbar

Oslo hat viel Charme – wenn man weis wo man ihn findet. Das Straßensystem führt einen erstmal direkt daran vorbei  - da der Haupthafen wirklich mitten in der Stadt liegt, führen auch alle Autobahnen am Wasser entlang – da wo man eigentlich die besten Lagen vermutet. Aber im zentralen Teil führen die Strassen im Tunnel.

Die Innenstadt

Die Innenstadt ist klein und überschaubar und angenehm frei von grossen Kaufhausketten. Parkplätze sind fast garnicht zu finden. In vielen Seitenstrassen finden sich superschöne kleine Läden mit typisch skandinavischen (nicht kitschigem sonder funktionalem) Flair. Ein Paradies für Outdoorshopper ist die Stadt sowieso – wenn auch sehr deutlich teurer als Schweden.

Die Seiten des offiziellen Tourismusbüros erreichen Sie hier. Typisch skandinavisch bemüht man sich um alle Zielgruppen – z.B. mit einer eigenen Seite mit Hinweisen für Schwule.

Sehenswürdigkeiten

Oslo hat eine “unendliche” Anzahl von kleinen Museen, darunter so  wie das weltweit einzige Kleinflaschenmuseum – und klare “Hauptattraktionen”.  Die Osloer wissen sehr häufig, wie man interessante Mitmachmuseen gestalten kann – viele Attraktionen sind angenehm frei von dem Lehrerhaften Altbackenen so mancher deutschen Museen.

Norwegen war immer eine Entdeckernation – besonders in den Polargebieten. Auf einer Museeumsinsel sind gleich drei interessante “Bestaunobjekte” vereint. Den “Schiffen” “RA” und “FRAM” ist jeweils ein eigenes Museum gewidmet: Die “RA” ist ein Bambusfloss mit dem ein unerschrockener norwegischer Seemann von Marokko bis nach Amerika “gesegelt” ist und so einen wichtigen Beitrag zur Erklärung von früherem Austausch zwischen den Kulturen gegeben hat.

Die FRAM ist das Polarschiff von Fridjof Nansen, der eine bedeutetende Rolle beim erforschen der Polargebiete gespielt hat. Außerdem gibt es hier ein Museum, dass die besterhaltenen Wikingerschiffe der Welt zeigt.

Auch das Nationalmuseum, wo man Häuser aus ganz Norwegen bestaunen kann, liegt hier.

Natürlich lohnt es sich auch, zur Skisprungschanze Holmenkolmen hochzufahren. Aus der Nähe wirk der Schanzetisch ganz gigantisch und von oben hat man einen tollen Blick über die ganze Stadt.

Für fleißige Museengeher gibt es einen Oslopass – bei erstmaliger Nutzung wird er entwertet und ist danach die Anzahl Stunden, die er gekauft wurde, gültig. Kostet etwa 3-4 “Eintritte”, man muß also schon was angucken wollen…

Anreise mit Auto

Oslo hat wie Stockholm eine Citymaut – wer also mit dem PKW in die Stadt fahren will, zahlt einen kleineren Betrag.

Wer von Torsby aus fährt zahlt zweimal Strassengebühren: Einmal 20 NOK für ein Teilstück der Schnellstrasse 2 zwischen Kongsvinger und der Autobahn und einmal die Citymaut (insgesamt unter 5 Euro). Übrigens muß man an den Bezahlstationen weder anhalten noch sonst aktiv tätig werden. Die Kameraautomaten lesen das Nummernschild ab und schicken eine Rechnung über die Passagen (auch ins Ausland und völlig ohne zusätzliche Gebühren). Die Mautrechnungen kommen manchmal sehr viel später in den Briefkasten – wer das vermeiden will, kann auch an einigen Servicestellen manuell einbezahlen.

Die kürzeste Strecke führt über Kongsvinger.

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